Seit Beginn der 1980er Jahre behandelt das Jerusalemer Therapiezentrum Misholim traumatisierte Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen und emotional und/oder neurologisch bedingten Verhaltensstörungen. Seit ihrer Gründung konnte die gemeinnützige Organisation bereits Tausenden von jungen Patienten in Jerusalem helfen, die durch traumatisierende Einwirkungen, wie Terrorakte, Misshandlungen, schwere Krankheiten oder Unfälle geschädigt wurden. | Darum fördern wir Misholim: „Seit 1993 begleiten und unterstützen wir die Arbeit von Misholim nun schon. Der außergewöhnliche Ansatz der Kunsttherapie bei der Bewältigung von Traumaschäden hat uns von Anfang an überzeugt. Mittlerweile konnte vielen Kindern und Jugendlichen aus Jerusalem so ganz konkret geholfen werden.“ Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller | ||||||||
| Die Betreuung durch Misholim fördert die Rehabilitation der Kinder und trägt maßgeblich zu ihrer Wiedereingliederung in die Gesellschaft bei. Die Therapie erfolgt mit Hilfe der darstellenden und bildenden Künste und legt das Gewicht auf die Lösung von Depressionen, Angstgefühlen und emotionalen Störungen im Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen. Medium der Behandlung ist die Kunst in ihren verschiedenen Erscheinungsformen, darunter Theater, Drama und Musik ebenso wie Zeichnen, Malen und Bildhauerei. Bei den wöchentlichen Zusammentreffen in der Gruppe spielen die eingesetzten Materialien und Requisiten - Farben, Handpuppen und Kostüme - eine wichtige Rolle. Die besondere, von Misholim entwickelte Methode ist einzigartig. Vor allem die Kunsttherapie in der Gruppe zeigt hervorragende Ergebnisse. Sie ist als non-verbale Methode sowohl für die Behandlung selbst als auch zur Prävention bei Jugendlichen aus sozio-ökonomisch benachteiligten Familien, deren sprachliche Ausdrucksfähigkeit oft eingeschränkt ist, besser geeignet als verbale Therapie. | ||||||||
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