| Jährlich 100.000 Euro für das Institut für Mikrosystemtechnik durch Namensprofessur
Die Universität Freiburg hat die Professur für Mikroelektronik am Institut für Mikrosystemtechnik zur „Fritz-Hüttinger-Professur für Mikroelektronik“ umbenannt. Sie hat damit in ihrer jüngeren Geschichte zum ersten Mal eine Namensprofessur vergeben, die an die große Freiburger Unternehmerper-sönlichkeit Fritz Hüttinger erinnert –den Gründer der heutigen HÜTTINGER Elektronik GmbH. Hüttingers Tochter Gerda Ruf gründete 2006 gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Fritz Ruf die Fritz Hüttinger Stiftung, eine unselbständige Stiftung in Trägerschaft der Berthold Leibinger Stiftung. Die Stiftung unterstützt mit der Namensprofessur das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) für zunächst zehn Jahre mit 100.000 Euro jährlich. „Die Universität Freiburg wird Fritz Hüttinger durch die Namensgebung ein lebendiges Andenken wahren. Unsere volle und tiefe Dankbarkeit gebührt dem Stifterehepaar Ruf“, sagte Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität bei der Unterzeich- nung der Fördervereinbarung am 30. April. Mit den Fördermitteln sollen vor allem innovative Technologien im Bereich der Elektrotechnik gefördert werden. Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden am IMTEK profitieren durch Preise und Stipendien, die an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf den Gebieten der Elektrotechnik und Leistungselektronik verliehen werden, sowie durch Mittel zur Durchführung von Praktika und Exkursionen. Außerdem sollen Aktionen gefördert werden, die darauf abzielen, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu gewinnen. Das sind zum Beispiel ein Schnupperstudium, Partnerschaftsveranstaltungen mit Schulen und Workshops. Nicht zuletzt will die Stiftung Projekte ermöglichen, die beabsichtigen, das Verständnis für Wissenschaft und Forschung in der öffentlichen Wahrnehmung zu verbessern.
Prof. Dr. Roland Zengerle
Brigitte Diefenbacher |



































