Die Stuttgarter Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert mit der Grablege der württembergischen Herzöge und dem Grab des Reformators Johannes Brenz wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Die Nachkriegsbausubstanz musste in den Jahren 1999 bis 2003 renoviert werden. Nach Entwurf des Architekten Bernhard Hirche wurde die Holztonne aus der Nachkriegszeit durch eine neue eingehängte Deckenkonstruktion mit Akustiksegeln aus Glas ersetzt. | Darum fördern wir die Renovierung der Stiftskirche Stuttgart: Traditionsbewusstsein und das Bekenntnis zu den gewachsenen Strukturen einer Region bedeuten nicht, einen fiktiven Originalzustand herzustellen, sondern auch die Entwicklung über die Zeitläufe im Blick zu haben. Das Renovierungskonzept der Stiftskirche hat uns überzeugt. | ||||||||
| Dadurch wird vor allem die für Orgelkonzerte benötigte Nachhallzeit verbessert.
Während der Arbeiten wurden alte Fundamente entdeckt, die heute in einer neu geschaffenen Unterkirche präsentiert werden. Mit der neuen Deckenkonstruktion in der Stuttgarter Stiftskirche werden auch die historische Dreischiffigkeit und die Kreuzgewölbekonstruktion der Stiftskirche in moderner Weise angedeutet. | ||||||||
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