Zur Person Fritz Hüttinger

Fritz Hüttinger
Frtiz Hüttinger (1897–1963), Gründer der Fritz HÜTTINGER Elektronik GmbH

Am 5. Juni 1897 in Appetshofen bei Nördlingen geboren, beginnt Fritz Hüttinger nach seiner Lehre als Elektrotechniker und der Teilnahme am 1. Weltkrieg 1919 sein Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule für das Ingenieurwesen in Konstanz. 

Der junge Ingenieur kommt 1921 nach Freiburg im Breisgau, wo er 1922 eine Firma für elektrische Apparate gründet. 1925 erweitert er den Betrieb in eine Fabrik für elektromedizinische Geräte, in der schon 1926 das erste Diathermie- und Chirurgiegerät serienmäßig gefertigt wird. Ein neues Firmengebäude mit jetzt etwa 30 Mitarbeitern folgt 1933. 

Bereits 1936 beginnt in der eigenen Glasbläserei die Fertigung der "HÜTTINGER Hochvakuum-Verstärkerröhre" für elektromedizinische Geräte. Bis Kriegsbeginn 1939 gehen etwa 90 Prozent der Produktion in den Export. Im November 1944 fallen alle Gebäude und Einrichtungen einem Luftangriff zum Opfer. 

Fritz Hüttinger beginnt 1946 mit einigen Mitarbeitern den Wiederaufbau. Schon 1949/50 nimmt er Hochfrequenzgeneratoren für den Industriebedarf und später Mittelfrequenzgeneratoren in das Fertigungsprogramm auf. 

Bereits 1963 stirbt Fritz Hüttinger mit nur 65 Jahren. Seine Witwe wird geschäftsführende Gesellschafterin. Seit 1993 liegen 75 Prozent der Anteile bei der heutigen TRUMPF Hüttinger GmbH + Co. KG, 25 Prozent bei der Familie Ruf/Hüttinger.