Finalistenarbeit "Schlieren"

"Schlieren" von Franz Suess

Jurywertung

Suess erzählt in drei "Kurzgeschichten" über die Einsamkeit und Liebesversuche von drei unglücklichen Einzelgängern. Trotz ihrer Kürze bündeln die Episoden die Fatalität dreier Schicksale: obsessiv, ehrlich, und ohne jede Gefälligkeit, dabei durchaus mit Humor. Die Ästhetik ist einfach und scheinbar unambitioniert: Bleistift auf weißem Papier, die (treffenden, dichten) Dialoge nicht gelettert, sondern getippt. Dennoch entfalten alle drei Geschichten eine große Kraft und Unmittelbarkeit, denn sie sind radikal, präzise und frappierend pointiert.
– Petra Mosbach –

Das könnte Sie auch interessieren