Finalistenarbeit "Salzhunger"

"Salzhunger" von Matthias Gnehm

Jurysitzung

Vor dem Hintergrund des globalen Kampfes um immer knapper werdende Rohstoffe wird in „Salzhunger“ eine fiktive, aber genau recherchierte Geschichte dreier Umweltaktivisten zwischen Zürich und Lagos erzählt, die kriminelle Machenschaften eines Weltkonzerns aufdecken wollen. Doch ihr Vorhaben fliegt auf. Die Suche nach dem Verräter, der offenbar aus den eigenen Reihen kommt, gestaltet sich komplizierter als anfangs gedacht. Denn wie der Leser nach und nach erfährt, treiben viele der Figuren ein doppeltes Spiel. Mit opulent gemalten semi-realistischen Bildern hat Matthias Gnehm einen Umwelt-Thriller geschaffen, der sich auch als politischen Kommentar zu den Schattenseiten der Globalisierung lesen lässt. Dessen farbenfrohe Optik steht in starkem Kontrast zur düsteren, abgeklärten Weltsicht, die die Story vermittelt.

– Lars von Törne – 

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