Stiftung

Berthold Leibinger spendet zum 25-jährigen Jubiläum der Berthold Leibinger Stiftung 100.000 Euro für soziale Zwecke

Seit Gründung mehr als 16,3 Millionen Euro für Wissenschaft, Kultur, Kirche und Soziales

Je 25.000 Euro erhalten

  • der Verein zur Hilfe in außerordentlichen Notfällen e.V. in Stuttgart,
  • die Zentrale Schuldnerberatung der EVA in Stuttgart,
  • das Projekt KISEL (Kinder suchtkranker Eltern) der Psychosozialen Beratungsstelle in Bietigheim-Bissingen sowie
  • der Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten in Stuttgart.

Berthold Leibinger betont mit dieser Auswahl sein Engagement für Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben.

In der Wissenschaftsförderung der Berthold Leibinger Stiftung liegt ein Schwerpunkt bei der angewandten Lasertechnologie mit dem im Jahr 2000 erstmals ausgelobten Innovationspreis und dem 2006 initiierten Zukunftspreis. Beide Preise haben international großes Renommee errungen. Davon zeugen Bewerber und Preisträger aus verschiedensten Branchen sowie die Juroren. Nach Charles H. Townes und Theodor Hänsch ist nun bereits der dritte Nobelpreisträger, Stefan Hell – selbst Preisträger des Innovationspreises 2002 – Jurymitglied.

Obwohl der Radius der Stiftungsaktivitäten selten weiter als an die Landesgrenze reicht, eröffnete sich mit dem Erwerb des Thomas Mann House in Los Angeles durch die Bundesrepublik Deutschland eine neue Förderaktivität. Von der Finanzierung der Ausstattung des Hauses und eines Kataloges zur Geschichte bis hin zu Fellowships vor Ort unterstützt die Stiftung in den nächsten Jahren mit insgesamt 3,5 Millionen Euro.

Auf wissenschaftlichem Gebiet gibt zudem die auf zehn Jahre angelegte Stiftungsprofessur von Reinhold Bauer für Wirkungsgeschichte der Technik am Historischen Seminar der Universität Stuttgart Zeugnis vom Wunsch Berthold Leibingers, dass Technik und Kultur sich gegenseiteig inspirieren und befruchten sollen.

Musik und Literatur sind die beiden Standbeine im kulturellen Sektor. In der Musik reicht das Engagement von der Internationalen Bachakademie, der Internationalen Hugo Wolf Akademie und das Musik Podium Stuttgart hin zum Podium Festival Esslingen, das Begeisterung für E-Musik an ein junges Publikum vermittelt. Auf dem Gebiet Literatur hat die Stiftung 2014 den deutschsprachigen Comicbuchpreis ins Leben gerufen und damit einen deutlichen Akzent für diese Kunstform gesetzt. Sie fördert den Ankauf von Vor- und Nachlässen durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach, Theatergruppen wie Lokstoff! oder die Akademie für gesprochenes Wort.

Außerdem unterstützt die Stiftung Gedenkstätten und Dokumentationen zur Geschichte des Nationalsozialismus wie in Leonberg oder in Hailfingen-Tailfingen.

Die Renovierung von Kirchen, deren kleine, mitgliederschwache Gemeinden die Kosten nicht schultern können, sowie die Kirchen-musik ergänzen die Förderaktivitäten im kirchlichen Bereich.

Im sozialen Bereich hat sich die Stiftung neben dem Hospiz in Stuttgart, das seit 20 Jahren unterstützt wird, Themen gegeben, die nur geringe Chancen auf dem umkämpften Markt des Spendenwesens haben: zum Beispiel eine erste Anlaufstelle für Entlassene nach Verbüßen der Haftstrafe und eine Rehabilitations-einrichtung für junge Psychiatriepatienten.

Seit ihrer Gründung hat sich die Berthold Leibinger Stiftung zu einem initiativen Gestalter in Wissenschaft, Kultur, Kirche und Sozialem entwickelt. Die Stiftung, 1992 von Berthold Leibinger als gemein-nützige GmbH mit Mitteln aus seinem Privatvermögen ins Leben gerufen, hat seit ihren Anfängen mehr als 16,3 Millionen Euro in Fördervorhaben gegeben. Sie hat ein Stiftungskapital von 16,6 Millionen Euro und ist mittelbar an der Trumpf Gruppe mit fünf Prozent der Geschäftsanteile beteiligt, was einen Gutteil ihrer Aktivitäten erst ermöglicht.


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