Förderprojekte

Die ersten Fellows im Thomas Mann House stehen fest

Jutta Allmendinger (Berlin), Heinrich Detering (Göttingen), Burghart Klaußner (Hamburg), Yiannos Manoli (Freiburg) und Sylke Tempel (Berlin) gehen als erste intellektuelle Botschafter nach Kalifornien. Berthold Leibinger Stiftung gibt über 3 Millionen Euro.

Derzeit finden noch Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Thomas Mann House in 1550 San Remo Drive, Pacific Palisades, Kalifornien statt. Die ersten Fellows sollen im Frühsommer 2018 einziehen können. Die Fellows, herausragende Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft, wohnen zwischen drei und zehn Monate im Thomas Mann House und nutzen diese Zeit für einen intensiven Austausch mit Institutionen und Persönlichkeiten in den USA. Die Berthold Leibinger Stiftung unterstützt die Fellowships über mindestens fünf Jahre mit Mitteln in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Berthold Leibinger betonte anlässlich der Bekanntgabe der ersten Fellows seine enge Verbundenheit mit den USA, die, ebenso wie seine Liebe zu Thomas Mann als Schriftsteller und als kritischer homo politicus, ein wesentlicher Grund für das starke Engagement der Berthold Leibinger Stiftung bei der Ausstattung des ehemaligen Exildomizils des Schriftstellers als auch bei der Einrichtung der Fellowships sind.

Die Berthold Leibinger Stiftung will die Erinnerung an Thomas Mann, seine Vita, sein Leben im Exil, sein intellektuelles Umfeld und seine Familie sowie sein literarisches und politisches Schaffen in diesem Haus pflegen. Dies soll in Form eines deutsch-englischen Kataloges geschehen, der Fellows und Gästen zur Verfügung stehen wird. Dafür stehen Mittel in Höhe von einer halben bis 1 Million Euro bereit.

Eine weitere Million Euro stellt die Berthold Leibinger Stiftung für die Ausstattung des Hauses zur Verfügung. Das Haus soll mit klassischem, modernem deutschem Design ein aktuelles Bild Deutschlands vermitteln.

So beteiligt sich die Berthold Leibinger Stiftung insgesamt mit 3 bis 3,5 Millionen Euro an diesem Vorhaben. Hintergrund dieses Engagements ist zum einen Thomas Manns Erbe, zum anderen aber auch die Bedeutung lebendiger transatlantischer Beziehungen zwischen Deutschland und den USA.

Bereits im November 2016 hatte sich Berthold Leibinger mit der nach ihm benannten Stiftung verpflichtet, den Erwerb und den Betrieb des Exildomizils von Thomas Mann mit nennenswerten Spenden zu unterstützen. Diese Zusage half dem Auswärtigen Amt im Haushaltsausschuss die Zustimmung für das Projekt zu bekommen.

Das Haus wird vom Verein Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. verwaltet, der bereits im ehemaligen Domizil von Marta und Lion Feuchtwanger in Pacific Palisades, knapp zehn Autominuten vom Thomas Mann House entfernt, eine Künstlerresidenz betreut.


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