Förderprojekte

Zivilgesellschaftliches Engagement hilft bei der Realisierung des Thomas Mann House

Eröffnung durch Frank Walter Steinmeier am 18. Juni 2018

Die Eröffnung des Thomas Mann House ist ohne das Engagement der Zivilgesellschaft nicht denkbar. Nur aus der Gesellschaft heraus lassen sich solche Projekte zusammen mit der Politik initiieren und lebendig halten. Was bringt eine Einrichtung wie die Berthold Leibinger Stiftung GmbH dazu, sich bei einem Vorhaben wie dem Erwerb, der Instandsetzung und dem Programm des Thomas Mann House zu engagieren?

In diesem Fall liegt der Grund in der Person des Stiftungsgründers Berthold Leibinger. Seine Liebe zur Literatur und speziell zu Thomas Mann, seine guten transatlantischen Beziehungen - verbrachte er doch als junger Ingenieur mehrere Jahre in den USA - waren der Anlass, das Vorhaben zu prüfen. Ergebnis war eine Förderzusage der Berthold Leibinger Stiftung von insgesamt 3,5 Millionen Euro über mehrere Jahre.

Nicht nur die Einrichtung des Hauses, in dem der Schriftsteller und Nobelpreisträger zehn Jahre lang lebte, fördert die Stiftung, sondern auch die Ausstattung der Bibliothek sowie einen Katalog zur Vita und zu den literarischen und politischen Aktivitäten des Schriftstellers während seines Exils. Inbegriffen ist zudem die Förderung von Fellowships für Intellektuelle, Vertreter der Wirtschaft, Medienschaffende und Wissenschaftler aus Deutschland mit dem Ziel, in die amerikanische Gesellschaft hineinzuwirken.

Berthold Leibinger fasst zusammen: „Es war klug, das Haus der Manns … zu erwerben. Es ist zunächst eine Reverenz an den Geist, der von ihm ausging. Darüber hinaus ist es eine Möglichkeit für uns, den Dialog mit dem geistigen Amerika – auch in diesen Tagen, in denen wir nicht ohne Sorge nach Amerika blicken – zu führen. Wobei die Anliegen und Fragen, die durch Thomas Mann damals besprochen wurden, von beklemmender Aktualität sind.“



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